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öffentlicher Raum als Bühne

Der öffentliche Raum als Bühne bedeutet, dass Straßen, Plätze und Parks nicht nur Orte zum Gehen oder Verweilen sind, sondern auch für künstlerische, politische oder spontane Aktionen genutzt werden können. Menschen bringen hier ihre Meinungen, Ideen oder Kreativität zum Ausdruck – oft ohne feste Grenzen zwischen Publikum und Akteuren.

Beispiele:
Temporäre Installationen: Kunstwerke oder Performances verwandeln Plätze für kurze Zeit in einen neuen Raum der Begegnung.
Straßenkunst: Musiker, Tänzer oder Maler machen den Gehweg zur Galerie oder zum Konzertsaal.

Nicola hat gemeinsam mit anderen Mitstreitern eine Straßentheater-Performance entwickelt und aufgeführt.

Was ist zu beachten?

In plakativer Weise werden beim Straßentheater Themen dargestellt, um Anstöße zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung zu geben. Die Szenen können dabei durchaus „überzogen“ sein, das provoziert und fördert die Diskussion.

Straßentheater findet auf Straßen und Plätzen statt und muss sich in seiner Form mit den dort eigenen Kommunikations- und Gesellungsformen auseinandersetzen. Die Verhältnisse auf der Straße erfordern kurze, prägnante Stücke und typisierte Figuren. Die Spielerinnen und Spieler müssen, wenn sie überhaupt sprechen, laut und deutlich und vor allem langsam sprechen. Die Ausstattung muß leicht transportierbar und schnell aufbaubar sein. 

Da der öffentliche Raum allen gehört, stellt sich immer die Frage: Wer darf ihn wie nutzen? Was ist erlaubt, was stört? Zwischen freier Entfaltung und gesellschaftlichen Regeln gibt es dabei immer einen spannenden Spielraum.

Fotos von Aktionen