17 junge Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren machten sich gemeinsam auf den Weg, sich intensiv mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit auseinanderzusetzen. Nachdem sich die Teilnehmer*innen zunächst ausführlich mit verschiedenen Formen der Teilhabe beschäftigt, viel diskutiert und ausprobiert hatten, entschied sich die Gruppe in einem erstaunlich harmonischen Prozess für dieses Thema.
Besonders prägend war die anschließende Sloganfindung, in der sich eine lebhafte Diskussion darüber entspann, wie viel Kreativität in ChatGPT steckt – oder anders gefragt: Kann eine KI gute Slogans entwickeln? Die Antwort lautete: Ja, das kann sie. Vorausgesetzt, sie wird entsprechend „gefüttert“ und die entstehenden Vorschläge werden von den Teilnehmenden weitergedacht, zugespitzt und kritisch bearbeitet.
In intensiver Recherchearbeit untermauerte die Gruppe ihre Ideen mit Fakten und entwickelte daraus eine Kampagne mit drei klaren Themenschwerpunkten: Arbeit, Gewalt und Schutz.
Die Gruppe war insgesamt sehr heterogen zusammengesetzt und bestand teilweise aus Jugendlichen aus einem Wohngruppenkontext. Die unterschiedlichen Lebenswelten machten die Diskussionen besonders lebendig.
Gleichzeitig wuchs aus dieser Vielfalt eine schlagkräftige Gemeinschaft, die sich hinter einem gemeinsamen Anliegen versammelte und es sich tatsächlich zu eigen machte. Zeitweise verschwammen dabei die Grenzen zwischen dem experimentellen Ausprobieren und dem echten Bedürfnis, mit den eigenen Forderungen auf die Straße zu gehen.

